Rückenschmerzen: Diese Schlafposition hilft dagegen

Ratgeber

Rückenschmerzen sind in Deutschland eine echte Volkskrankheit. Manchmal weiß man vor lauter Schmerzen gar nicht mehr, wie man sitzen oder liegen soll. In puncto Schlafposition können wir Abhilfe verschaffen und verraten Ihnen, welche am besten gegen Rückenschmerzen hilft.

Wer unter Schmerzen im Rücken leidet, kennt es: Jede Bewegung tut weh und man weiß weder, wie man bequem sitzen, geschweige denn liegen kann. Wir sagen Ihnen, welche Schlafposition am besten bei Rückenbeschwerden hilft und verraten ebenfalls, welche Lage Sie nachts besser nie einnehmen sollten.

Rückenschmerzen: Diese Schlafposition kann Linderung verschaffen

Über die Hälfte der Menschen schläft nachts auf der Seite. Doch genau dies sollten wir bei Rücken- oder Nackenschmerzen besser nicht ausschließlich tun. Wer unter Beschwerden im Rücken leidet, schläft nachts am besten auf dem Rücken. Dies entlastet die Wirbelsäule, vor allem den unteren Lendenbereich. Wer unter Nackenschmerzen leidet, sollte ebenfalls auf diese Lage setzen und zusätzlich den Kopf nachts nicht zu hoch lagern. Die Wirbelsäule muss während des Schlafens möglichst gerade sein, ein zu hoch gelagerter Kopf kann zu Beschwerden im Nacken führen. Natürlich ist es möglich, dass wir unsere Schlafposition im Laufe der Nacht öfter mal wechseln, das ist ganz normal. So spricht nichts dagegen, wenn wir auch mal auf der Seite liegen. In dieser Position bietet ein Seitenschläferkissen zusätzlichen Halt. 

So sollten Sie bei Rückenbeschwerden niemals schlafen

Sie wissen nun, welche Schlafposition bei Rückenschmerzen empfohlen wird. Was Betroffene allerdings auf keinen Fall tun sollten, ist, auf dem Bauch zu schlafen! Diese Position kann Nackenschmerzen sowie Verspannungen in diesem Bereich noch verschlimmern, da man ein Hohlkreuz bildet und der Nacken dabei belastet wird. Außerdem wird der Lendenwirbelbereich hierbei stark beansprucht, da man in dieser Position ein Hohlkreuz macht.

Auf die richtige Matratze kommt es an

Grundsätzlich ist es wichtig, eine Matratze selbst auszuprobieren, denn sie sollte zu Größe, Gewicht und Körperbau optimal passen. Auf die Rückenschmerzen sollte beim Kauf ebenfalls eingegangen werden, damit man den jeweiligen Härtegrad bestimmen kann. Wer beispielsweise Schmerzen im unteren Rückenbereich hat, nimmt gern ein Modell, bei dem der Po einsinken kann, der Rücken aber gestützt wird. Die Matratze sollte alle fünf bis 10 Jahre ausgewechselt werden.

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