Steifer Nacken: Woher kommt er und was kann man dagegen tun?

Ursachen, Symptome und Behandlung

Ein steifer Nacken kann einem ziemlich zu schaffen machen, denn Bewegungen sind nur unter Schmerzen möglich. Wir sagen, was die Ursachen sind und was Sie dagegen tun können.

Steifer Nacken – die Ursachen

Als "steifer Nacken" werden im allgemeinen gern Nackenschmerzen bezeichnet. Wenn man den Hals oder Nacken nur noch unter Schmerzen bewegen kann, ist dies meist ein Anzeichen für eine Störung in der Funktion oder sogenannte degenerative Veränderungen wie Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule, Bandscheiben oder Facettengelenke. Weitere Fachbezeichnungen sind 

  • steifer Hals (Steifhals, Schiefhals)
  • Nackensteifigkeit
  • Zervikalsyndrom oder 
  • HWS-Syndrom (Halswirbelsäulen-Syndrom) 

Nackenschmerzen oder ein steifer Hals haben meist nicht einen Grund allein, sondern sind in der Regel das Ergebnis von Verspannungen in der Hals-, Schulter- und Rückengegend. Im einfachen Fall können diese Gründe vorliegen:

  • langes Verharren in einer unnatürlichen Haltung
  • falschen Liegen während der Nacht oder auch
  • Zugluft

Wie lange dauert ein steifer Nacken an und was kann ich dagegen tun?

Wenn es sich um vorgenannte Ursachen handelt, verschwinden die unangenehmen Beschwerden meist nach ein paar Tagen. Bei extremen Verspannungen kann dies natürlich etwas länger dauern. Hier helfen moderate Bewegungen wie

  • aktive Entspannungsübungen
  • den Hals warmhalten
  • Ausdauersport (kein Brustschwimmen, nur Rücken oder kraulen!)
  • Rückengymnastik

Gehen die Beschwerden nicht weg oder verschlimmern sich, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Es muss festgestellt werden, ob die Probleme dann eine weitergehende Ursache haben, damit eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann.

Datum: 11.02.2021
Autor: Tanja Seiffert