Mentale Stärke: Wie wir lernen, über den Dingen zu stehen

Mentale Stärke: Wie wir lernen, über den Dingen zu stehen

Leider können wir es nicht verhindern, dass wir in unangenehme Situationen geraten und andere Menschen uns verletzen. Aber wir können daran arbeiten, mit Kritik und Enttäuschungen besser umzugehen und ruhig und stabil zu bleiben – egal, was von außen kommt.

Katze liegt mit halbgeöffneten Augen auf der Sofalehne
© iStock
Mit diesen Tipps legen Sie sich ganz einfach ein dickes Fell zu.

Perspektivenwechsel 

Wenn uns Kritik hart trifft, liegt das oft daran, dass wir anderen Menschen Macht über unsere Gefühle geben. Wir sagen zum Beispiel: „Meine Freundin macht mich so wütend!“ Doch keiner kann uns zwingen, etwas Bestimmtes zu empfinden. Nur wir entscheiden, was wir fühlen. 

Ablenkung 

Wenn wir emotional aufgeladen sind, bringt es wenig, nach einer sinnvollen Lösung für ein Problem zu suchen oder etwas auszudiskutieren. Besser: tief durchatmen, sich mit anderen Dingen ablenken. 

Gegenargumente 

Wenn wir ein negatives Feedback bekommen, dürfen und sollten wir das ruhig hinterfragen: Was spricht überhaupt dafür, dass die Behauptungen wahr sind? Gibt es schlüssige Gegenargumente? Dann selbstbewusst Kontra geben – natürlich ganz sachlich.

Anstoß 

Wenn wir Äußerungen, die uns im ersten Moment verletzen, noch einmal in Ruhe betrachten, gibt uns das die Chance, daraus zu lernen: Oft steckt hinter Kritik ein wertvoller Hinweis, um Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die uns selbst belasten, zu überdenken. 

Akzeptanz 

Wenn wir wie die Buddhisten versuchen, alles wahrzunehmen, ohne es gleich zu bewerten, und wenn wir auch Unangenehmes akzeptieren, ohne es größer oder kleiner zu machen, sind wir einen großen Schritt weiter und schöpfen Kraft und Stärke aus uns selbst.

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