Diagnose Diabetes: 5 Dinge, auf die Sie achten sollten

In Deutschland leiden sechs Millionen an der Stoffwechselerkrankung

25. August 2017

Diagnose Diabetes. Der Befund ist für die betroffenen Patienten oft erstmal ein Schock. Viele denken, dass sie jetzt Insulin spritzen und sich viele Genüsse versagen müssen. Aber das stimmt so nicht. Diabetes ist heute kein Grund mehr, auf etwas ganz zu verzichten. Aber es gibt trotzdem einiges, was Sie jetzt tun sollten.

Kilos loswerden 

Übergewicht ist einer der Hauptrisikofaktoren für Diabetes. Abnehmen ist deshalb eine wichtige Maßnahme, um die Krankheit in den Griff zu kriegen. Fettgewebe ist hochaktiv, das gilt vor allem für das Bauchfett. Es schüttet Hormone aus, welche die Insulinempfindlichkeit der Zellen beeinflussen, und Bauchfett fördert die Insulinresistenz ganz besonders. Deshalb sollte man es loswerden. Trotz der Diagnose Diabetes dürfen Betroffene das Gleiche essen wie Gesunde. Allerdings sollten sie vermehrt auf Gemüse, Obst und Vollkornprodukte setzen.

Regelmäßige Bewegung bei Diabetes

Auch Bewegungsmangel zählt zu den Hauptursachen für die Erkrankung. Sport senkt den Blutzuckerspiegel und verbessert die Insulin-Empfindlichkeit der Zellen. Dieser Effekt lässt leider nach rund 48 Stunden nach, deshalb ist regelmäßiges Training wichtig, um den Blutzucker-Langzeitwert zu senken. Ideal dafür sind Radfahren, Schwimmen oder Walken.

Rauch-Stopp 

Studien zeigen: Rauchen senkt die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin. Rauchende Diabetiker leiden häufiger unter Schädigungen der Blutgefäße mit Herzinfarkt, Schlaganfall, Raucherbein als Folgen. Weitere Probleme: Durchblutungsstörungen in Auge und Niere. 

Wenig Süßes und Alkohol 

Natürlich muss heute kein Diabetiker mehr auf alles verzichten, was Spaß macht. Aber er sollte schon daraufachten, dass es nicht zu viel wird: Ein Glas Rotwein am Abend ist überhaupt kein Problem. Auch Süßigkeiten in Maßen sind nicht weiter tragisch. Der behandelnde Arzt kann Richtwerte vorgeben.

Auf die Füße achten 

Wer die Diagnose Diabetes bekommt, sollte besonders auf die richtige Behandlung der Füße achten. Sie sind bei Diabetes anfällig für Verletzungen, die zu tiefen Wunden führen können. Deshalb sollten Betroffene jeden Tag ihre Füße sehr sorgfältig kontrollieren und pflegen.

Arginin-Mangel bei Diabetikern

Arginin ist eine Aminosäure. Sie weitet die Gefäße, unterstützt die Blutdruckregulation und schützt die Gefäße vor gefährlichen Ablagerungen. Arginin ist in hauptsächlich in Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten. Aufgrund der modernen Ernährung nehmen wir aber zu wenig Arginin auf und auch unser Körper kann es kaum selbst bilden. Besonders Diabetiker leiden unter Argininmangel. Zahlreiche Studien konnten in den vergangenen Jahren zeigen, dass sich die Durchblutung und die Gefäßfunktion nach der Einnahme von Arginin-Präparaten (z. B. Telcor Arginin plus, Apotheke) verbessert.