Nagellack auftragen leicht gemacht

Schritt für Schritt zum perfekten Look

Einen Nagellack von 99nails aussuchen, auftragen und fertig: Nicht oft endet das Vorhaben in einem unsauberen, verschmierten Look. Der Nagellack will nicht richtig haften, trocknet kaum und leichte Schlieren werden sichtbar. Damit Ihr nächster Nagellook perfekt wird, sollten Sie sich einige Tipps zunutze machen. 

Gründliche Reinigung ist die Vorarbeit

Im ersten Schritt sollten Sie die Nägel einmal gründlich reinigen. Der häufigste Grund, warum Nagellack nicht richtig haftet oder trocknet, sind Fettrückstände. Diese können von Handcremes, Lebensmitteln oder anderen Produkten stammen. Um einen fettfreien-, nagellackfreien Nagel zu erhalten, sollten Sie mit acetonfreiem Nagellackentferner arbeiten. Acetonfreier Entferner trocknet den Nagel weniger aus, als herkömmlicher Entfernter. So blieben die Nägel länger beständig, ohne einzureißen.
Nach der Reinigung sollten die Hände gründlich gewaschen werden. Vermieden Sie anschließendes Eincremen, auch wenn die Hände zunächst trocken erscheinen.

Die Nägel formen

Nun sollten die Nägel gefeilt werden. Hierzu sollte eine hochwertige Nagelfeile genutzt werden. Billige Produkte, die qualitativ minderwertig sind, lassen die Nägel einreißen oder brüchig werden. Die Form der Nägel können Sie beliebig wählen. Im Trend liegen immer wieder gerade Nägel. Ebenso sind aber auch spitze, ovale oder runde Nägel trendig. Beim Feilen sollte immer n der Vorwärtsbewegung Druck ausgeübt werden. Die Rückwärtsbewegung erfolgt ohne Druck. Dies verhindert die Beschädigung der Nagelstruktur. Zudem sollten Sie immer von außen nach innen feilen.

Schicht für Schicht zur Intensität

Das Auftragen des Nagellacks beginnen viele Nutzerinnen und Nutzer mit einem kräftigen Schütteln des Lackfläschchens. Doch genau dies ist ein fataler Fehler. Im Lack bilden sich durch das Schütteln Blasen, die den Lack beim Auftragen sehr uneben wirken lassen. Die Luft kann nach dem Auftragen nicht mehr entweichen, sodass Dellen entstehen. Um den Lack in der Flasche vor dem Auftragen optimal zu vermischen, sollten Sie leichte Rollbewegungen machen. Arbeiten Sie behutsam, um Stöße zu vermeiden.

Beim Auftragen des Nagellackes gilt: Nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige Schichten. Zunächst einmal sollten Sie eine Unterlackschicht auftragen. Diese füllt die natürlichen Rillen in den Nägeln auf, welche für Unebenheiten im späteren Nagellack sorgen. Anschließend wird die Farbe aufgetragen. Diese sollte leicht angetrocknet und von einer zweiten Schicht intensiviert werden. So leuchtet die Farbe später kräftig. Sollten nach der zweiten Schicht noch immer sichtbare Fehlstellen vorhanden sein, kann eine dritte Schicht aufgetragen werden. Zwischen allen Schichten sollte eine Trockenzeit on mindestens 2 Minuten eingehalten werden.

Nacharbeit notwendig?

Damit der Lack nicht in die seitlichen Vertiefungen zwischen Nagel und Finger läuft, kann ein Rosenholzstäbchen zum Einsatz kommen. Hiermit nehmen Sie überschüssigen Lack auf. Ein Q-Tip sollte unter keinen Umständen verwendet werden. Meist lösen sich kleine Fäden ab, die auf dem noch feuchten Lack haften bleiben. Schlieren, Risse sowie ein unsauberes Oberflächenbild sind die Folge.

Sind alle Farbschichten aufgetragen sowie feine Nacharbeiten durchgeführt, sollten Sie den Lack 15 Minuten trocknen lassen. Dann kann ein Top Coat genutzt werden, um den Look zu veredeln. Der farblose Lack verleiht Glanz und setzt gekonnt Akzente. Zudem schützt er vor Kratzern.