Depression
Wenn das Leben nicht mehr lebenswert erscheint

Und dann ist da kein Ausweg mehr aus der Traurigkeit. Antriebs-, Schlaf- und Appetitlosigkeit machen das Leben zur Qual… Depressionen sind weiter verbreitet als lange angenommen, haben sich zur regelrechten Volkskrankheit entwickelt: Circa vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer Form der Depression, das sind rund fünf Prozent der Bevölkerung. idee für mich beantwortet die wichtigsten Fragen zu der Krankheit.
Zu den psychischen Beschwerden kommen physische
Fast jeder Mensch kennt Phasen, in denen er sich traurig oder mutlos fühlt. Bei den meisten gehen diese leichten depressiven Episoden vorüber. Wenn ein solcher Zustand allerdings 14 Tage oder länger anhält, besteht die Gefahr einer Depression – und die erfordert unbedingt ärztliche Hilfe. Alleine droht man im Meer der Mutlosigkeit unterzugehen: Nichts bereitet Freude, alles ist eine Belastung. Oft kommen zu den psychischen Beschwerden auch physische, wie Kopf- oder Rückenschmerzen, die eine korrekte Diagnose noch zusätzlich erschweren.
Depression: Definition und Formen
Folgende Definition beschreibt eine Depression: Sie ist eine psychische Erkrankung, die sich als affektive Störung zeigt. Das heißt, die Betroffenen leiden unter starken Stimmungs- und Antriebsschwankungen. Typische Symptome sind Freudlosigkeit, fehlender Antrieb und Verlust des Interesses an Aktivitäten. Es wird in verschiedene Arten der Depression unterschieden: Eine melancholische Depression etwa äußert sich durch eine emotionale Leere, während eine saisonale Depression zu bestimmten Jahreszeiten auftritt. Frauen können außerdem an einer postnatalen Depression leiden, im Volksmund Wochenbettdepression genannt.
Insgesamt sind mehr Frauen als Männer betroffen – das liegt einerseits daran, dass sie empfindsamer sind als Männer. Andererseits sprechen sie beim Arzt eher mögliche Symptome einer Depression an und erhalten so die Diagnose. Männer hingegen reden fast ausschließlich über körperliche Beschwerden, so bleibt der wahre Grund bei ihnen oft unerkannt.
Depression – was tun?
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